Sonntag, 2. Juni 2013

Matcha Frappuccino von Starbucks

Angeregt durch diesen Artikel auf matcha.net bin ich am Wochenende losgestiefelt, um den neuen Matcha Frappuccino von Starbucks zu testen.

Seit einiger Zeit wird Matcha als neues "In-Getränk" angepriesen. Einerseits bin ich der Meinung, dass für den qualitativ hochwertigen Premium-Grüntee aus Japan durchaus ein wenig die Werbetrommel gerührt werden darf. Andererseits ist es nicht gerade förderlich, dass in offensichtlich schlecht recherchierten Artikeln einschlägiger Zeitungen (ja, ich verzichte an dieser Stelle bewusst auf eine Verlinkung) Matcha mit Bubble Tea verglichen wird. Wofür ist Matcha laut der aktuellen Presse sonst noch gut? Zum Abnehmen. Aha. Als Fitnessgetränk. Soso. Stars und Sternchen schwören auf seine entschlackende Wirkung. Ach was.

Der Matcha Frappuccino von Starbucks jedenfalls ist nichts für Abnehmer oder Sportler, sondern eindeutig etwas für Genießer und Leckermäulchen. Ich war positiv überrascht. Die Konsistenz ist wie bei allen anderen Frappuccinos gewohnt cremig und an Zucker wurde nicht gespart. In der Mischung ist allerdings genug Matchapulver enthalten, damit der typische, leicht herbe und minimal bittere Geschmack des Grüntees durchdringt und so einen schönen Kontrast zur Süße bildet. Auf die Sahne werde ich beim nächsten Mal übrigens verzichten, sie ist beim Matcha Frappuccino im Gegensatz zu Frappuccinos auf Kaffeebasis meiner Meinung nach nicht notwendig. Das Getränk ist somit eine schöne Alternative zu Eis und sei auch Matcha-Beginnern wärmstens empfohlen.

Leider habe ich auf der offiziellen Starbucks Seite keine weiteren Infos zum Matcha Frappuccino finden können. Mich hätte sehr interessiert, was für eine Matcha-Qualität Starbucks verwendet. Dem Geschmack nach zu urteilen gehe ich von echtem Matcha aus Japan aus.