Dienstag, 5. Februar 2013

Valentinstag auf Japanisch

Der Valentinstag rückt mit großen Schritten näher und Verliebte zerbrechen sich die Köpfe darüber, was man der oder dem Liebsten schenken könnte. Ich konnte dem Valentinstag ehrlich gesagt noch nie viel abgewinnen. Böse Zungen munkeln ohnehin, dass der Tag nur ein Konstrukt von US-amerikanischen Floristen sei, um mehr Geld in die Kassen zu bekommen, was ich gewillt bin zu glauben.

Dann irgendwann kam meine Japan-Affinität ins Spiel und ich habe mich mit der Frage beschäftigt, ob und wie man dort eigentlich den Valentinstag zelebriert. Animes bilden, zumindest was die Kultur und Brauchtümer der Japaner angeht. Denn wenn in japanischen Serien der Valentinstag vor der Tür steht wird es spannend: Welcher Junge wird wohl von welchem Mädchen mit selbstgemachter Schokolade beschenkt werden und wer wird leer ausgehen?

Denn genau darum geht es beim japanischen Valentinstag: Die Mädchen schenken den Jungen am 14. Februar selbstgemachte Schokolade und zeigen dadurch ihre Zuneigung. Dafür dürfen Sie sich einen Monat später am 14. März, dem sogenannten White Day, auf weiße Schokolade oder eine andere Aufmerksamkeit als Gegenleistung freuen.

Ich finde, an dieser Tradition könnte man sich hier bei uns ruhig mal eine Scheibe abschneiden. Selbstgemacht Schokolade ist ein weitaus schönerer Brauch, als die obilgatorischen Pralinen und den Blumenstrauß zu verschenken.

In Fachgeschäften wie z.B. KDTorten.de kann man jede Menge Zubehör wie Formen und Deko für Pralinen und Co. finden. Die Schokolade selbst lässt sich am Besten in einem Wasserbad schmelzen oder man verwendet einen wie hier abgebildeten Pralinenbereiter.

Schokoladen- und Pralinenbereiter von Tchibo

Und wer es dann doch ein bisschen bequemer, aber immer noch individuell haben möchte, ist z.B. bei Chocri gut aufgehoben. Denn dort kann man sich seine Schokolade oder seine Pralinen selbst zusammenstellen und ganz bequem zuschicken lassen.

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