Montag, 28. Oktober 2013

Matcha Tea Time im Meßmer Momentum

Tea Time auf Japanisch? Jupp, das geht, im Meßmer Momentum in Hamburg.

Vergangenen Sonntag habe ich mich mit einer Freundin verabredet, da es dort so leckeren Matcha Latte geben sollte. Und da ich im Meßmer Momentum bereits eine ebenfalls sehr leckere klassische Tea Time probiert habe, haben wir uns am Spätnachmittag auf den Weg in Richtung Hafen City, Hamburg gemacht. Erst einmal hieß es jedoch warten, denn die Bude war rappeldickevoll. Keine Seltenheit an einem Sonntag und nach 14 Uhr kann man auch keinen Tisch mehr reservieren.

Da wir beide ziemlich genau wusste, was wir trinken wollten, haben wir uns gar nicht mehr lange mit der wirklich langen und an Sorten wirklich ziemlich umfangreichen Teekarte aufgehalten sondern direkt bis zum Matcha vorgeblättert. Matcha Latte gibt es klassisch und als Matcha Latte Vanille, den ich letzten Endes auf probieren wollte.

Matcha Latte Vanille im Messer Momentum, Hamburg

Selbst den Milchschaum hatten sie mit Matcha bestreut, da hat das Ablöffeln bereits ziemlichn Spaß gemacht. Von der Vanille habe ich nicht wirklich etwas geschmeckt, worüber ich allerding ganz froh war, da ich befüchtete, das Aroma könnte das des Matcha zu sehr überlagern. Der Matcha Latte war wirklich lecker, nur mit einer sehr dezenten Süße, so dass der herbe Matcha Geschmack noch deutlich genug im Vordergrund stand.

Nur mit einem Getränk wollten wir uns nicht zufrieden geben und auf der Suche nach etwas Passendem wurden wir recht schnell fündig.

Matcha Gebäck im Messmer Momentum, Hamburg

Das klang vielversprechend und wurde umgehend bestellt. Aber Vorsicht: Die Preise haben es in sich. Häufig werde ich diese Gebäckvariation für schlanke 6,60 € wohl nicht bestellen.

Matcha Gebäck im Messmer Momentum, Hamburg

Mein Fazit:
Das Tee-Gebäck mit Matcha Füllung und die Macarons sind beide sehr lecker (und dabei mag ich eigentlich gar keine Macarons). Auf die Fruchtschnitten hätte ich verzichten können, da sie weder nach Frucht noch nach Matcha geschmeckt haben und Matcha Schokolade ist einfach nicht so mein Fall.

Trotz allem hat sich die Tea Time auf Japanisch im Meßmer Momentum gelohnt. Wir saßen am Fenster und haben bei schönstem Herbswetter auf die Hafen City geblickt und wie gesagt, der Matcha Latte ist definitiv einen Besuch wert.

Auch die klassische Tea Time mit Scones, Jam & Clotted Cream sowie Sandwiches, Gebäck und Früchtebrot ist nicht zu verachten. Abschließend bleibt noch zu erwähnen, dass dort auch Tee-Seminar angeboten werden. Bisher hat sich die Gelegenheit aber leider noch nicht ergeben, daran teilzunehmen.

Freitag, 9. August 2013

Für alle, die Japan lieben

We love Japan Tour 2013 Logo

Viele, denen ich von meiner Japan-Affinität berichte, weisen mich recht prompt darauf hin, dass Japan ja seit der schrecklichen Katastrophe 2011 kein lohnenswertes Reiseziel mehr sei. Das sehe ich nicht so und glücklicherweise bin ich damit nicht alleine.

Japan-Guide.com schickt zwei Reiseblogger im Oktober 2013 für einen Monat auf die We love Japan Tour 2013. Inspiriert durch den Schweizer Reisebürokaufmann Thomas Köhler, der 2011 für fünf Monate durch Japan reiste und in seinem Blog darüber berichtete, werden die beiden im Süden bzw. Norden Japans starten, um sich nach einem Monat in der Mitte in Itoigawa zu treffen. Auch sie werden täglich über ihre Reise bloggen, um zu demonstrieren, dass Japan nach wie vor ein sicheres, freundliches und vor allem wunderschönes Reiseland darstellt. Ihre genaue Reiseroute sowie alle weiteren Infos findet ihr hier: We love Japan Tour 2013 von Japan-Guide.com

Ich bin schon sehr gespannt, was die beiden Reiseblogger zu berichten haben und freue mich auf schöne Aufnahmen und spannende Reiseberichte. Wann meine nächste Japanreise ansteht, steht leider noch in den Sternen, aber für Inspirationen - und das mit so einem schönen Motto - bin ich immer zu haben.

Um die Schönheit Japans ein bisschen zu demonstrieren, hier noch ein paar Schnappschüsse aus 2004.

Berg Fuji
Wasserfall in Nikko, Japan
Goldener Tempel in Kyoto, Japan

Dienstag, 9. Juli 2013

Chinesisches Frühstück im China King, Hamburg

Hamburg, Sonntagmorgen. Naja, eigentlich ist es 12 Uhr, also bereits Mittag, trotzdem sind wir zum Frühstücken verabredet. Zum chinesischen Frühstück auf Shanghaier Art, um genau zu sein, und ich freue mich schon das gesamte Wochenende darauf.

Für ein original Shanghaier Frühstück sucht man in Hamburg das China King auf. Das Restaurant befindet sich in Eimsbüttel nahe der U-Bahnstation Schlump in der Schäferkampsallee 41. Ein gutes Zeichen beim Besuch eines Chinarestaurants ist, wenn dort auch viele Chinesen und nicht nur Deutsche essen gehen. Dies trifft auf das China King sowohl zum Frühstücken als auch zum Abendessen zu. Die Küche ist authentisch (was mir mein chinesischer Freundeskreis bestätigen kann) und sehr, sehr lecker, weswegen das China King zu einem meiner Lieblingsrestaurants in Hamburg zählt. Total schade, dass das Restaurant keine eigene Homepage besitzt, ich hätte wirklich gerne verlinkt.

Chinesisches Frühstück ist warm, sehr teig- und fleischhaltig und daher nicht unbedingt für Vegetarier geeignet. Im China King hat man die Auswahl zwischen einer Menge gebratener, frittierter, gedämpfter und gekockter Teilchen (wie Dim Sum, nur eben zum Frühstück) oder man entscheidet sich für eines von zwei Frühstücksmenüs, die jeweils eine gute Mischung an Leckereien bieten und zwischen 7 € und 9 € kosten.

Chinesisches Frühstück im China King Hamburg, WanTan Suppe, eingelegtes Gemüse

Die Basis eines guten, Shanghaiischen Frühstücks ist eigentlich immer eine Suppe. Ich entscheide mich meistens für eine leckere und leicht pikante Wantan-Suppe mit selbstgemachten und sehr gut gefüllten Wantans. Wahlweise kann man aber auch auf Reissuppe oder süße bzw. herzhafte Sojasuppe (Sojamilch ist in diesem Fall wirklich unpassend) zurück greifen. Die Reissuppe gibt mit verschiedenen Zutaten, um ihr Geschmack zu verleihen, z.B. mit den berühmt berüchtigten 1000-Jahre-Eiern. Das mag ich sogar, obwohl ich den Geschmack nicht genau definieren kann, als Einsteiger der authentischen, chinesischen Küche sollte man vielleicht doch eher auf Ente o.ä. zurück greifen.

Reissuppe, eingelegter Tofu

Eine urtypische Shanghaier Spezialität sind Drachentäschchen (Xiao Longbao) und diese kann man rund um die Uhr essen. Sie sind mit Fleisch gefüllt und werden im Bambuskorb gedämpft, wobei in den Drachentäschchen eine leckere Brühe entsteht. Davon gibt es auch eine in Öl und Sesam gebratene Variante mit einem festeren, brötchenartigen Teig.

Drachentäschchen (Xiao Longbao) und andere Dim Sum

Diese langen, frittierten Teigstangen (deren chinesischer Name mir entfallen ist) haben recht wenig Eigengeschmack, sind aber ganz lecker, wenn man sie in die Sojasuppen taucht. Da ich jedoch nie eine Sojasuppe bestelle, verzichte ich meistens auch auf die Teigstangen.

Gebratene Teigtäschchen beim Chinesischen Frühstück

Einer meiner absoluten Favoriten sind Lo Bao, mit Fleisch gefüllte Brötchen, die ebenfalls gedämpft werden. Da kann man die Stäbchen getrost beiseite legen und wie bei der heimischen Stulle mit der Hand zugreifen. Und einfach abbeißen. Hm, lecker.

Und jetzt noch der Vollständigkeit halber: Das einzige Gemüse, das ich je beim Shanghaier Frühstück entdeckt habe, ist eingelegt und wird kalt serviert. Da finden sich Bohnen, evtl. Spinat und anderes grünes Gemüse, das ich allerdings nicht aus der heimischen Gemüsetheke kenne. Es bildete eine gute Abwechslung zum ansonsten, wie bereits erwähnt, sehr teigigen und fleischhaltigen Angebot.

Einen Besuch im China King kann ich übrigens zu jeder Tageszeit empfehlen. 
Guten Hunger wünsche ich!

Im Restaurant China King Hamburg

Mittwoch, 3. Juli 2013

Rezept: Matcha Eis und Sesam Eis

Auch wenn die Temperaturen aktuell nicht gerade Lust auf Eis machen, habe ich vergangenes Wochenende endlich einmal den Entschluss, mich an selbstgemachtem Eis zu versuchen, in die Tat umgesetzt.

Während meiner Zeit in Japan habe ich schwarzes Sesam Eis kennen und lieben gelernt. Um Matcha Eis, also Eis mit Grünteegeschmack, habe ich mich damals noch ein wenig gedrückt. Aktuell bekommt man Matcha Latte und Matcha Frappuccino jedoch an jeder Ecke, so dass ich dem Ganzen noch eine Chance geben wollte. Doch da es beide Eissorten hier in Deutschland nicht gerade in jedem beliebigen Supermakrt zu kaufen gibt, blieb mir nichts anderes übrig, als mir mein eigenes asiatisches Eis herzustellen. Und da kam die Gelegenheit, an einer Blogparade von Tchibo teilzunehmen und einige Produkte der kommenden Themenwelt "Lass dir den Sommer schmecken" zu testen, wie gerufen. Toll, dass ich dabei sein darf! Die Links zu den Produkten, die für die Blogparade von Tchibo zur Verfügung gestellt wurden, findet ihr übrigens am Ende dieses Posts.

Zurück zum Wichtigem, nämlich der Eiscreme: Also gab es diesen Sonntag Matcha Eis in einer Matcha Waffel und schwarzes Sesam Eis am Stiel mit Hilfe von vielfältigem Tchibo Zubehör.

matcha und schwarzer sesam eis

Für das Matcha-Eis benötigt man:

225 ml Milch
2 Eigelb
2 EL Feinstzucker
2 TL Matcha
90 ml heißes Wasser
225 g Sahne, halb steif geschlagen

Die Milch wird aufgekocht, während dessen schlägt man Eigelb und Zucker zu einer schaumigen Masse. Vorsichtig rührte man dann mit einem Schneebesen oder einem elektrischen Rührer die heiße Milch unter das Eigelb-Zucker-Gemisch. Das Ganze muss dann noch einmal erhitzt werden, kochen soll es allerdings nicht, bis die Masse schön cremig geworden ist. Während diese dann abkühlt, löst man den Matcha im heißen Wasser auf und vermischt ihn mit der Masse. Zum Schluss hebt man die halb steif geschlagene Sahne vorsichtig unter.

Wenn man keine Eismaschine besitzt, kann man die fertige Matcha-Eismischung nach dem Abkühlen direkt einfrieren. Während des Einfrierens sollte man die Mischung jedoch immer mal wieder mit einer Gabel durchrühren, um zu verhindern, dass sich zu viele Eiskristalle bilden. Dadurch bekommt das Eis eine schön cremige Konsistenz. Wenn man das Eis mit einer Eismaschine zubereiten möchte, kommt die Mischung zuerst in den Kühlschrank und dann in die Maschine.

Für die Matcha-Waffeln benötigt man:

100 g Mehl
100 g Puderzucker
100 g Sahne
1/2 TL Matcha

Alle Zutaten werden miteinander vermengt. Den klebrigen Teig streicht man dann zu flachen Kreisen mit ca. 15 cm Durchmesser auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech aus. Kurz bei 180 Grad anbacken lassen und dann wird's tricky. Man muss die gebackenen Waffelböden nun vorsichtig vom Backpapier lösen und noch vorsichtiger in die vorbereiteten Waffelförmchen legen. Der warme Teig ist noch formbar, bricht aber sehr leicht, so dass mir von vier Waffeln leider nur zwei ohne Löcher und Brüche gelungen sind. Nun ist der Teig in den Förmchen und kann zuende gebacken werden, was vielleicht noch weitere 5 Minuten dauert. Man achte dabei darauf, dass er nicht zu dunkel wird. Der Matcha gibt den Waffeln einen schönen, leicht herben Beigeschmack.

Insgesamt ist das Matcha-Eis sehr sahnig und der herbe Grünteegeschmack und die Süße des Zuckers bilden eine schöne Geschmackskomposition, die das Eis sehr erfrischend macht.

matcha eis in einer matcha waffel mit himbeeren

Nun kommen wir zum Eis aus schwarzem Sesam am Stiel. Dazu braucht man:

80 g schwarzer Sesam, gemahlen (wer es vom Geschmack her nicht so intensiv mag, kann weniger Sesam verwenden)
4 Eigelb
100 g Feinstzucker
225 ml Vollmilch
225 g Sahne

In diesem Fall werden Vollmilch und Sahne direkt vermischt und zum Kochen gebracht, während das Eigelb und der Zucker wie schon beim Matcha-Eis schaumig geschlagen werden. Die vier Zutaten werden unter ständigem Rühren miteinander vermengt und nochmals erhitzt. Am Ende wird der Sesam untergehoben. Einfach, oder? Die fertige Eismischung kommt dann in Eis-am-Stiel-Förmchen und direkt ins Tiefkühlfach.

Eis aus schwarzem Sesam ist ziemlich reichhaltig, fast schon wie eine kleine Mahlzeit und dadurch weniger erfrischend als das Matcha Eis. Der Sesamgeschmack ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber einen Versuch sollte man wagen. Ich finde, es lohnt sich!

schwarzer sesam eis am stiel

Die Produkte zur Eiszubereitung wurden mir freundlicherweise von Tchibo im Rahmen der Blogparade zur Verfügung gestellt. Dabei waren eine Eiscreme-Maschine mit Portionierer, Eis-am-Stiel Silikon Förmchen, Eiswaffel-Förmchen und Eis-Sandwich-Stempel, für die mir bisher aber noch kein zündende, kulinarische Idee gekommen ist. Für die Eiscreme-Maschine war mein Tiefkühlfach übrigens nicht kalt genug, so dass die Eismasse nicht hart wurde. Von anderen Bloggern und Testern habe ich aber erfahren, dass die Eiscreme-Maschine bei ihnen tadellos funktioniert. Deswegen wird auch bei mir die Eiscreme-Testreihe fortgesetzt.

Die Themenwelt rund um Eis-, Smoothie- und Saftprodukte startet offiziell am 9. Juli. Die Tchibo Blogparade startet dann ebenfalls auf dem Tchibo Blog.

Nun wünsche ich viel Spaß dabei sich selbst am Eismachen zu probieren!

Sonntag, 2. Juni 2013

Matcha Frappuccino von Starbucks

Angeregt durch diesen Artikel auf matcha.net bin ich am Wochenende losgestiefelt, um den neuen Matcha Frappuccino von Starbucks zu testen.

Seit einiger Zeit wird Matcha als neues "In-Getränk" angepriesen. Einerseits bin ich der Meinung, dass für den qualitativ hochwertigen Premium-Grüntee aus Japan durchaus ein wenig die Werbetrommel gerührt werden darf. Andererseits ist es nicht gerade förderlich, dass in offensichtlich schlecht recherchierten Artikeln einschlägiger Zeitungen (ja, ich verzichte an dieser Stelle bewusst auf eine Verlinkung) Matcha mit Bubble Tea verglichen wird. Wofür ist Matcha laut der aktuellen Presse sonst noch gut? Zum Abnehmen. Aha. Als Fitnessgetränk. Soso. Stars und Sternchen schwören auf seine entschlackende Wirkung. Ach was.

Der Matcha Frappuccino von Starbucks jedenfalls ist nichts für Abnehmer oder Sportler, sondern eindeutig etwas für Genießer und Leckermäulchen. Ich war positiv überrascht. Die Konsistenz ist wie bei allen anderen Frappuccinos gewohnt cremig und an Zucker wurde nicht gespart. In der Mischung ist allerdings genug Matchapulver enthalten, damit der typische, leicht herbe und minimal bittere Geschmack des Grüntees durchdringt und so einen schönen Kontrast zur Süße bildet. Auf die Sahne werde ich beim nächsten Mal übrigens verzichten, sie ist beim Matcha Frappuccino im Gegensatz zu Frappuccinos auf Kaffeebasis meiner Meinung nach nicht notwendig. Das Getränk ist somit eine schöne Alternative zu Eis und sei auch Matcha-Beginnern wärmstens empfohlen.

Leider habe ich auf der offiziellen Starbucks Seite keine weiteren Infos zum Matcha Frappuccino finden können. Mich hätte sehr interessiert, was für eine Matcha-Qualität Starbucks verwendet. Dem Geschmack nach zu urteilen gehe ich von echtem Matcha aus Japan aus.

Samstag, 16. März 2013

Rezept: Schweinefilet mit Cashewkernen

Heute sollte es schnell gehen und trotzdem gut schmecken. Da ich nach wie vor ganz begeistert bin von der iPad App Das Foto-Kochbuch habe ich die Rezepte dort durchforstet und bin fündig geworden. Da ich auf die Schnelle einige der Zutaten nicht bekommen habe und mir wiederum andere nicht zugesagt haben, wurde aus dem Hähnchen mit Cashewkernen schnell das Schweinefilet mit Cashewkernen.

Schweinefilet mit Cashewkernen, Paprika und Champignons

Für zwei Personen (oder eine seeehr hungrige Person) braucht man:

200 g Schweinefilet
1 rote Parika (ich nehme gerne die langen Paprika)
4 große (braune) Champignons
40 g Cashewkerne
2 Scheiben frischen Ingwer
1 Knochblauchzehe
2 EL Sojasauce
2 EL Reiswein
1 Prise Zucker
1 Prise Salz
2 EL Speiseöl
gekochter Reis für 1 oder 2 Personen

Als erstes habe ich, da ich keine gerösteten Cashewkerne auftreiben konnte, die Kerne kurzerhand selbst in der Pfanne angeröstet. Dabei muss man aufpassen, dass sie nicht zu dunkel geraten oder gar anbrennen (was mir auch schon leidlich passiert ist, die Kerne haben aber trotzdem noch gut geschmeckt). 

Das Schweinefilet wird in mundgerechte Stücke geschnitten und dann für gut 20 Minuten in einer Mischung aus 1 EL Sojasoße, 1 EL Reiswein, dem Salz und dem Zucker mariniert. Ich verwende zum Kochen gerne die dunkle Sojasoße, die ist vom Geschmack her intensiver und ein bisschen dickflüssiger als die helle Sojasoße. Im Rezept aus dem Foto-Kochbuch war Shaoxing-Reiswein als Zutat angegeben, ich hatte aber nur Sake zu Hause, was dem Zweck ebenfalls gut dienlich war. 

Zusammen mit den Ingwerscheiben, die mit 1 EL Speiseöl leicht angedünstet werden, muss man das marinierte Fleisch samt Marinade dann ca. 2 Minuten scharf anbraten. Dabei sollte man aufpassen, dass das Fleisch nicht ganz durch gebraten wird, sondern saftig bleibt. Man entnimmt das Fleisch dann der Pfanne und wischt diese einmal aus.

Im restlichen Öl wird dann der klein gehackte Knoblauch angebraten, bis er zu duften beginnt. Die ebenfalls in mundgerechte Stück geschnittene Paprika und die Pilze werden hinzugefügt und eine Minute angedünstet. Eigentlich sollten getrocknete chinesiche Pilze für das Rezept verwendet werden, von denen ich allerdings kein allzu großer Fan bin. Deshalb wurden es bei mir nur schnöde Champignons. Austerpilze hätten mit Sicherheit ebenfalls sehr lecker geschmeckt. Der letzte EL Sake kommt ebenfalls zum Gemüse und wenn er unter Rühren verdampft ist, wird auch das Fleisch und die Cashewkerne unter das Gemüse gehoben und solange weiter gebraten, bis das Fleisch gar, aber noch saftig ist.

Zu diesem Zeitpunkt hatte auch mein Reiskocher seine Arbeit beendet, so dass ich das Schweinefilet mit Cashewkernen auf dem schön klebrigen Reis anrichten konnte. 

Das Rezept ist wirklich leicht und verhältnismäßig schnell zubereitet und sehr variabel. Wenn man die eine oder andere etwas exotischere Zutat nicht im Haus hat, kann man improvisieren und es bleibt trotzdem noch lecker.

Viel Spaß beim Nachkochen und Itadakimasu!

Donnerstag, 14. März 2013

Japan-Shops in Hamburg und online: SAROSHI

Saroshi - Design of Japan findet man in der Gertigstraße 35 beim Mühlenkamp.

Saroshi - Design of Japan in der Gertigstraße 35, Hamburg

Seit ich bei einem Bummel in den Laden gestolpert bin, bin ich verliebt. In das schöne Porzellan und Lack-Geschirr, die Shojischränke, die japanischen Zeichnungen, die hübschen Teeservice und Teedosen und die kleine, aber feine Möbelecke im Hinteren des Ladens. Ich kann stundenlang vor den Regalen stehen und durch den Laden schlendern. Außerdem wird man freundlich und zuvorkommend beraten, wenn man denn gerne beraten werden möchte und ansonsten in Ruhe gelassen.

Im Saroshi bekommt man alles, was das Japan liebende Herz begehrt. Die reiche Auswahl an japanischem Kunsthandwerk für den alltäglichen und besonderen Gebrauch reicht von japanischen Papierleuchten, Kimono und Yukata, Lackwaren über original japanischen Sencha (Grüntee) bis hin zu Futon und Tatami, Rollbildern, Washi, Musik, Bücher und Kalligraphieutensilien.

japanisches Kunsthandwerk und Wohnaccessoires, Saroshi, Hamburg

japanisches Porzellan und Lackwaren, Saroshi, Hamburg

In einer eigenen Werkstatt werden im Saroshi zudem Shoji (japanische Schiebewände) nach Maß angefertigt. Mein Traum von einem japanischen Wohnraum mit Shoji und Tatami-Matten oder, etwas bescheidener, einem Shojischrank rückt in greifbare Nähe, obwohl ich mich noch nicht nach den Preisen erkundigt habe.

japanische Einrichtung, Saroshi, Hamburg

Wer in Ruhe von zu Hause aus stöbern möchte, kann das im Saroshi Online-Shop machen. Eigentlich alles, was im Laden selbst findet, findet man auch online, wenn nicht sogar mehr.

Saroshi ist und bleibt mein absoluter Favorit, was japanische Läden in Hamburg angeht. Die Preise sind allerdings nicht ohne, wie man sich das bei hochwertiger Ware aus Japan allerdings auch denken kann. Ich gebe für Qualität gerne ein bisschen mehr aus.

SAROSHI
Gertigstraße 35
22303 Hamburg
Tel.: 0402702294
info@saroshi.de
www.saroshi.de

Öffnungszeiten:
Mo. - Fr. 11:00 - 14:00 & 15:00 - 19:00
Sa 13:30 - 16:00

japanische Papierwaren und Kalligraphiewerkzeug, Saroshi, Hamburg

Donnerstag, 7. März 2013

Benefizkonzert für Japan in Hamburg am 10. März

Am 11. März 2013 sind genau zwei Jahre seit der schlimmen Erbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan vergangen, doch das Land und seine Bewohner haben sich noch lange nicht von den Schäden erholt. Um Japan zu zeigen, dass auch der Rest der Welt nicht vergessen hat, dass es sehr schwer ist, nach einer solchen Katastrophe wieder auf die Beine zu kommen, veranstalten die Hamburger Trommler-Gruppe Tengu Daiko, Yuka Shiraishi und Akiko Kataoka am 10. März ein Benefizkonzert in der St. Nicolaus Kirche in Hamburg, Alsterdorf und laden alle Japan- und Musikinteressierten herzlich dazu ein.

Bereits im vergangenen Jahr hatte es ein solches Konzert gegeben, nach dem die dort eingenommenen Spenden vom Tengu Daiko Mietglied Yuko persönlich nach Japan gebracht wurden. Die Spenden aus diesem Jahr gehen an die japanische Organisation SSN (Shinsai Shien Network), die Fukushima-Flüchtlinge aus der Region Saitama mit posttraumatischen Belastungsstörungen psychologisch nachbetreut.

Weitere Informationen kann man auf der offiziellen Tengu Daiko Homepage finden.

Sonntag, 3. März 2013

Hina Matsuri - Japanisches Puppenfest

Immer am 3.3. des Jahres, also heute, wird in Japan traditionell Hina Matsuri, das Puppenfest gefeiert. Der Feiertag ist seit der Tokugawa-/Edo-Zeit fester Bestandteil der japanischen Kultur, obwohl es sich dabei um keinen gesetzlichen Feiertag handelt. Der Festtag ist den Mädchen gewidmet, welche zur Feier des Tages Kimonos tragen und zusammen mit ihren Familien und Freunden ein Festessen genießen. Hina Matsuri "steht für Respekt gegenüber den Eltern, Ahnenverehrung und Loyalität zur Familie. Darüber hinaus ist es Ausdruck der Liebe der Eltern zu ihren Kindern, ihre Freude und ihr Stolz für sie und das Bemühen, ihnen jeden Wunsch zu erfüllen" (Zitat Archiv der Online-Zeitung der Universität Wien).

Traditionell werden den Mädchen von Großeltern oder anderen Verwandten für diesen Feiertag Hina Puppen vererbt. Diese befinden sich teilweise bereits seit Generationen im Familienbesitz. Hina Puppen sind in traditionelle Kimonos gekleidet und stellen den japanischen Hofstaat dar. Ein kompletter Puppen-Satz umfasst 15 Puppen, darunter der Kaiser und die Kaiserin, drei Hofdamen, Diener und Musiker. Dieser Puppen werden auf einem treppenartig aufgebauten und mit rotem Stoffe bezogenen Podest aufgestellt. Dem Aberglauben nach nehmen die Puppen böse Geister in sich auf und schützen so die Familie.

Ich habe leider keine eigenen Bilder dieser Puppen, gehöre aber auch zu den Personen, die Puppen irgendwie ein bisschen gruselig finden, erst Recht bei der Vorstellung, dass diese auch noch voller böser Geister stecken.

Hier aber einige Beispiele von anderen Websites, die zeigen, dass die Puppen nicht immer traditionell sein müssen.

muza-chan.net

geekmommashup.com

Hina Matsuri kann man in Hamburg übrigens im Museum für Völkerkunde feiern. In diesem Jahr feiert das Museum sogar 20 Jahre Hina Matsuri in Hamburg.

Dienstag, 19. Februar 2013

Rezept: Curry-Reis

Heute ein Blitzpost, weil es schnell und einfach werden sollte.

Schnell und einfach - das ist nicht unbedingt leicht in der japanischen Küche, in der simple Lunchpakete, sogenannte Bentos, bereits kleinen, essbaren Kunstwerken gleichen. Glücklicherweise gibt es da auch die japanische Hausmannskost und die muss nicht immer kompliziert sein.

Und weil ich auf komplizierte Küche letzten Sonntag so gar keine Lust hatte, gab es bei mir Curry Reis und das hat in meinem Fall etwas von einem vegetarischen, scharfen Gulasch. LECKER!

Curry-Reis auf Japanisch - Kare Raisu

Curry-Reis besteht eigentlich aus Zwiebeln, Kartoffeln, Karotten und Fleisch und wird mit Reis serviert. Da ich aber die vegetarische Variante kennen und lieben gelernt habe, wurde auch mein Curry-Reis vegetarisch. Die dickflüssige, dunkle Soße hat ihre cremige Konsistenz und ihren Geschmack einer in Würfel gepressten Würzpaste zu verdanken, der sogenannten Curry-Roux (Dank an dieser Stelle an Token vom Bento Lunch Blog und ihrem Artikel zum Curry-Reis). Diese gibt es von mild bis scharf, wobei es mir persönlich nie scharf genug sein kann und portinierbar ist sie wie Schokolade.

Bisher habe ich Curry-Roux von Golden Curry und Vermont Curry probiert, wobei mir letzteres tatsächlich besser geschmeckt hat. Warum Vermont Curry übrigens Vermont Curry heißt, weiß ich wirklich nicht, denn hinten steht sehr eindeutig, dass es sich um eine japanisches Produkt handelt. Das Schöne an Curry-Roux: andere Gewürze sind überflüssig. Curry-Roux ist quasi das Maggi der Japaner!

Vermont Curry

Curry-Roux, japanische Würzpaste für Curry-Reis

Jetzt aber fix zum Rezept. Für knapp 2 Personen benötigt man folgende Zutaten:

1 Aubergine
1 große Zwiebel
6 kleine Kartoffeln
1 große Karotte
ca. 400ml Wasser
3 Curry-Roux-Würfel (entspricht 1/4 der oben gezeigten Packung)
gekochten Reis für 2 Personen

Und schneller kommt man kaum an sein Essen: Gemüse in nicht zu kleine Stücke schneiden und im Wasser garen, bis die Kartoffeln und die Karotte weich sind, ganz nach eigenem Ermessen. Die Aubergine zerfällt dabei leider ein wenig, trägt später aber umso besser zur schön sämigen Konsistenz des Gerichts bei. Die drei Curry-Roux-Würfel langsam unterühren und eindicken lassen. Auf dem Reis servieren: FERTIG!

Guten Appetit und Itadakimasu!

Mittwoch, 13. Februar 2013

Japan-Shops online: Kleiner Japan Laden

Auf den Kleinen Japan Laden bin ich das erste Mal durch seinen Stand auf der AniMaCo, einer Berliner Anime- und Manga-Messe aufmerksam geworden. Zwischen all den Manga, dem Merchandise-Krims-Krams und Cosplay-Zubehör kam mir der Stand von Andrea und Dominik Balkow vor wie der Fels in der Brandung, an dem man trotz Gedränge und Gewusel irgendwie zu Ruhe kommt.

Eigentlich ist der Kleine Japan Laden gar kein reiner Onlineshop, sondern es gibt ihn wirklich und "in echt" in der Raduhner Str. 43 in Berlin. Laut Homepage braucht man jedoch eine Terminvereinbarung, um den Laden zu besuchen. Da ich selbst außerdem ein Nordlicht bin und in Hamburg lebe, habe ich den Laden tatsächlich noch nie besucht.

Zweimal bin ich den beiden Ladeninhabern auf Japan-Veranstaltungen mit Ihrem Stand begegnet, zum einen auf der oben bereits aufgeführten AniMaCo und beim zweiten Mal erst kürzlich auf dem Japan-Festival in Berlin. Zu beiden Veranstaltungen hatten Sie eine sehr feine Auswahl an Waren aus Japan dabei, wobei die Vielfalt von sehr hübschen Stäbchen über Schalen, Becher, Bento-Boxen aus lackiertem Holz, Porzellan, Origamipapier, Tüchern und Taschen aus feinen, japanischen Stoffen bis hin zu Türvorhängen reichte.

Mit Andrea und Dominik kommt man sehr schnell ins Gespräch und erfährt, dass sie selbst regelmäßig nach Japan fahren und neue, im wahrsten Sinne des Wortes handverlesene Waren mitbringen. Jedes Stück, das man im Kleinen Japan Laden erwerben kann, ist also von den Eigentümern persönlich ausgewählt.

Ich stöbere gerne im Online-Angebot des Kleinen Japan Ladens herum, auch wenn das Angebot dort - nach Aussage der Eigentümer - nur einen Teil der Waren im eigentlich Laden in Berlin darstellt. Wenn man besondere Wünsche hat, kann man sich direkt per Mail an Andrea und Dominik Balkow wenden. Und was nicht vorrätig ist, kann von ihnen beim nächsten Japanbesuch gesucht und mitgebracht werden. Das nenne ich mal Kundenservice.

Der angefügte Imagefilm gibt einen schönen Überblick über ein paar der schönen Dinge, die im Kleinen Japan Laden angeboten werden. Zum Onlineshop geht es HIER.



Sonntag, 10. Februar 2013

Rezept: Scharfes Sesam-Rinderfilet mit Pak-Choi

Erst einmal wünsche ich allen ein Frohes Neues Jahr, denn heute ist Chinesisches Neujahr! Gestern habe ich mir mit ein paar chinesischen Freunden die chinesische Silvester-Gala per Internet angeschaut und abends gab es lecker Hot Pot Homemade Style, über den ich an einer anderen Stelle berichten möchte.

Denn hier geht es um meinen heutigen Sonntagsbraten der etwas anderen Art und zum Teil habe ich ihn - man höre und staune - Apple zu verdanken. Wie jedes Jahr habe ich mich auch im vergangenen 2012 auf die Weihnachts-App "12 Days of Christmas" gefreut, die ab dem 26. Dezember an 12 Tagen jeweils ein anderes Online-Produkt kostenlos zum Download bereit stellt. Dieses Mal dabei war eine Fotokochbuch-App, in der ich über sehr lecker klingende Rezepte gestolpert bin, u.a. über das Pikante Sesam-Rindfleisch aus dem Wok. Ein paar Änderungen hier und da und voilá, fertig war mein Scharfes Sesam-Rinderfilet mit Pak-Choi.

Scharfes Sesam-Rinderfilet mit Pak-Choi

Die Mengenangaben sind für 2 Personen:

250g Rinderfilet
1/2 Beutel Pak-Choi
1 rote Paprika
60ml Rinderfond
1 frische, rote Chili
1 Knoblauchzehe
1-2cm frischer Ingwer
2 EL Sesamsaat
1 TL Stärke
1TL dunkle Sojasoße
1/2 TL Chiliflocken, getrocknet
Sesamöl
Chiliöl
Salz
Pfeffer
gekochter Reis für 2 Personen

Das Rinderfilet wird in dünne Scheiben geschnitten und in einer Schüssel mit einem Löffel Sesam vermengt. Der Pak-Choi kann in mundgerechte Stücke zerteilt werden - Vorsicht, Pak-Choi schrumpft beim Zubereiten, daher nicht zu klein schneiden. Die Paprika und die Chili werden in schmale Streifen geschnitten, der Knoblauch fein gehackt und der Ingwer fein gerieben. In einer weiteren Schüssel werden Fond, Sojasoße, Inger, Knoblauch, Speisestärke und Chiliflocken vermengt.

Als erstes werden die Rinderfilet-Streifen scharf und kurz in etwas Sesamöl angebraten, dann wieder aus der Pfanne (oder dem Wok) gehoben und kurz beiseite gestellt. In der Pfanne erhitzt man nun noch etwas Sesamöl und brät darin für ein paar Minuten den Pak-Choi, die Paprika und die Chili bis das Gemüse gar, aber noch knackig ist. Nach Belieben kann etwas Chiliöl hinzugefügt werden. 

Pak-Choi und Paprika beim Anbraten

Dann wird die Fondmischung hinzugefügt und darf zusammen mit dem Gemüse ein paar Minuten andicken. Zum Schluss kommt das angebratene Rinderfilet und der Rest des Sesams hinzu. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf Reis anrichten.

Rinderfilet mit Pak-Choi und Paprika beim Anbraten

Fazit:

Insgesamt ist dieses Gericht sehr einfach und verhältnismäßig schnell zuzubereiten und schmeckt sehr, sehr lecker. Beim nächsten Mal werde ich allerdings ein wenig vorsichtiger mit den Chiliflocken umgehen, obwohl ich wirklich sehr gerne scharf esse. Wer es aber nicht so scharf mag, sollte daher sehr sparsam mit dem Chili umgehen oder die getrockneten Chilis sogar ganz weg lassen.

Ich wünsche guten Appetit und ein erfolgreiches Jahr der Schlange!

Donnerstag, 7. Februar 2013

Rezept: Mini-Cupcakes mit Matcha

Ich habe die Farbe Grün für mich entdeckt. Wieder entdeckt, muss ich mich korrigieren, denn wenn ich nostalgisch an meine Grundschulzeit zurück denke, war Grün die erste Lieblingsfarbe meines Lebens. Auf dem Japan-Festival in Berlin jedenfalls gab es einen tollen Stand, der leckeren grünen Tee und Matcha-Kuchen verkauft hat. Grüner Kuchen, mit grünem Tee, einfach großartig!

Deswegen habe ich mich heute an Mini-Cupcakes mit Matcha aus dem Cupcake-Maker gewagt. Das ist quasi ein Testlauf, denn ich habe eigentlich vor, die Cupcakes zum Chinesischen Frühlingsfest zu backen. Mal schauen, ob ich nach diesem Versuch morgen einen zweiten Anlauf starten werde.

Mini-Cupcakes mit Matcha

Ja, es gibt tatsächlich so etwas wie einen Cupcake-Maker (oder auch Muffin-Maker, wie man eben möchte). Der funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip wie ein Waffeleisen oder ein Cake Pop Maker und das tatsächlich ganz wunderbar.

Das Frosting musste natürlich auch grün werden und wurde ebenfalls mit Matcha und einer Spur Vanille verfeinert. Es hätte noch ein wenig fester werden können, deswegen mein Ratschlag an diese Stelle: auch wenn die Puderzuckermenge unermesslich hoch erscheint, haltet euch lieber daran und geht nicht zu sparsam damit um.

Matcha ist übrigen grünes Teepulver, über das ich noch in einem anderen Blogbeitrag berichten möchte. Hier nur so viel: Der Geschmack von Matcha ist sehr intensiv und nicht jederfraus Sache. Im Kuchen, den Cupcakes und natürlich erst Recht im Frosting verliert sich der Geschmack leider ein bisschen.

Für die Matcha Cupcakes habe ich folgendes Rezept verwendet:

125g Butter
125g Zucker
2 Eier
70g Mehl
1/2 Packung Backpulver
1 Bisschen Salz
2 TL Matcha
Zitronen-Aroma

Das Frosting besteht aus:

115g Butter
60ml Milch
das Mark einer halben Vanille-Schote
500g Puderzucker
1 TL Matcha

Für den Teig Butter, Zucker und Eier zuerst vermengen, wobei man die Butter ruhig schmelzen kann. Dann vermengt man am Besten das Mehl, das Backpulver und den Matcha und vermengt alles. Am Ende kommt noch das Salz und das Zitronen-Aroma.

Beim Frosting schlägt man als erstes aus der Hälfte des Puderzuckers, der Milch und der Butter eine Masse und fügt dann vorsichtig den Rest des Puderzuckers und den Matcha hinzu, damit das ganze eine cremige Konsistenz annimmt.

Beim nächsten Mal werden es auf jeden Fall normalgroße Cupcakes, denn ich mag den Teig gerne noch ein wenig supschiger. Für einen ersten Versuch bin ich mit meinen Mini-Cupcakes allerdings ganz zufrieden.

Dienstag, 5. Februar 2013

Valentinstag auf Japanisch

Der Valentinstag rückt mit großen Schritten näher und Verliebte zerbrechen sich die Köpfe darüber, was man der oder dem Liebsten schenken könnte. Ich konnte dem Valentinstag ehrlich gesagt noch nie viel abgewinnen. Böse Zungen munkeln ohnehin, dass der Tag nur ein Konstrukt von US-amerikanischen Floristen sei, um mehr Geld in die Kassen zu bekommen, was ich gewillt bin zu glauben.

Dann irgendwann kam meine Japan-Affinität ins Spiel und ich habe mich mit der Frage beschäftigt, ob und wie man dort eigentlich den Valentinstag zelebriert. Animes bilden, zumindest was die Kultur und Brauchtümer der Japaner angeht. Denn wenn in japanischen Serien der Valentinstag vor der Tür steht wird es spannend: Welcher Junge wird wohl von welchem Mädchen mit selbstgemachter Schokolade beschenkt werden und wer wird leer ausgehen?

Denn genau darum geht es beim japanischen Valentinstag: Die Mädchen schenken den Jungen am 14. Februar selbstgemachte Schokolade und zeigen dadurch ihre Zuneigung. Dafür dürfen Sie sich einen Monat später am 14. März, dem sogenannten White Day, auf weiße Schokolade oder eine andere Aufmerksamkeit als Gegenleistung freuen.

Ich finde, an dieser Tradition könnte man sich hier bei uns ruhig mal eine Scheibe abschneiden. Selbstgemacht Schokolade ist ein weitaus schönerer Brauch, als die obilgatorischen Pralinen und den Blumenstrauß zu verschenken.

In Fachgeschäften wie z.B. KDTorten.de kann man jede Menge Zubehör wie Formen und Deko für Pralinen und Co. finden. Die Schokolade selbst lässt sich am Besten in einem Wasserbad schmelzen oder man verwendet einen wie hier abgebildeten Pralinenbereiter.

Schokoladen- und Pralinenbereiter von Tchibo

Und wer es dann doch ein bisschen bequemer, aber immer noch individuell haben möchte, ist z.B. bei Chocri gut aufgehoben. Denn dort kann man sich seine Schokolade oder seine Pralinen selbst zusammenstellen und ganz bequem zuschicken lassen.

Montag, 4. Februar 2013

Japan-Shops in Hamburg: Japan Feinkost

Auf der Suche nach Zutaten für japanische Gerichte hat man es in Hamburg trotz vieler gut sortierter Asia-Supermärkte nicht ganz leicht. Deswegen habe ich mich umso mehr gefreut, als ich Japan Feinkost am Grindelberg 41 entdeckt habe.

Dort gibt es neben japanischen Lebensmitteln auch schönes Geschirr, eine kleine, aber feine Auswahl grüner Tees inkl. Matcha, Getränke, Küchengeräte, japanische Messer, Accessoires und Geschenkartikel.

Die Beratung ist ausgesprochen herzlich, denn der Besitzer des Ladens kümmerte sich zum Zeitpunkt meiner Ankunft genau so intensiv um den selben Kunden wie zum Zeitpunkt, als ich den Laden wieder verließ. Kaum hatte ich den Laden betreten, kam auch schon ein junger Mann aus dem hinteren Teil des Ladens, um sich nach meinen Wünschen zu erkundigen, ließ mich dann aber auch in Ruhe als ich erwiderte, dass ich mich bloß umschauen wolle.

Auf der Online-Seite von Japan Feinkost gibt es zudem viele zusätzliche Infos, z.B. zur Sushi Zubereitung oder zur Japanischen Teezeremonie. Außerdem werden Kochkurse sowie ein Sushi-Party-Service angeboten. Und wer zu faul ist, dem Laden einen Besuch abzustatten, kann ebenso gut bequem online bestellen.

Japan Feinkost findet man am Grindelberg 41 in 20144 Hamburg. Geöffnet ist der Laden Mo.-Fr. von 9:30 - 18:30 Uhr und Sa. von 9:30 - 15:00 Uhr.

Kleines "Aber" an Japan Feinkost: die Produkte dort sind sehr teuer.

Japan Feinkost Grindelberg 41 in Hamburg

Freitag, 1. Februar 2013

Chinesisches Frühlingsfest 2013 in Hamburg

Heute haben wir bereits einen Monat des neuen Jahrs hinter uns gelassen. Richtig? FALSCH! Zumindest, wenn es nach dem chinesischen Mondkalender geht.

Das Chinesische Neujahr wird 2013 erst am 10. Februar mit dem Frühlingsfest eingeläutet und ist einer der wichtigsten, wenn nicht sogar DER wichtigste Feiertag in China. Wir verabschieden das Jahr des Drachen und heißen das Jahr der Schlange willkommen.

Traditionell schenkt die ältere der jüngeren Generation Geld in roten Umschlägen zum neuen Jahr, während ganz China vor den Fernsehern hockt und die Neujahrsshow anschaut. Die Frühlingsfest-Feierlichkeiten dauern dann zwei Wochen. Der letzte Tag, in diesem Jahr also der 24. Februar, ist die erste Vollmondnacht des Jahres und in China als LAMPIONFEST bekannt, an dem man tausende von Laternen in den Himmel steigen lässt.

Kennen gelernt habe ich das Chinesische Neujahrfest durch meine beste Freundin, die ursprünglich aus Shanghai stammt und seit ihrem 11. Lebensjahr in Deutschland lebt. Wir haben uns während unserer Studienzeiten in Jena kennen gelernt. Dort wurde von der Studentengemeinde jedes Jahr ein tolles Neujahrsfest ausgerichtet. Es gab leckeres Essen, eine Bühnenshow mit Gesang, Tanz, Vorführungen verschiedener Art und es wurden zu später Stunde manchmal auch chinesische Filme gezeigt.

Und was ist mit Hamburg?

YuYuen Teehaus in HamburgAm 24. Februar 2013 feiert das Konfuzius Institut der Hamburger Uni auch in diesem Jahr wieder das Chinesische Neujahr im Großen Saal des Yu Yuen Teehauses in der Feldbrunnenstraße 68. Der Eintritt ist kostenlos. Laut offizieller Homepage war das Deutsch-Chinesische Neujahrsfest in den letzten Jahren wiederholt die größte deutsch-chinesische Neujahrsveranstaltung Norddeutschlands. Dieses Jahr muss das Programm aufgrund der umfangreichen Umbaumaßnahmen am Yu Yuen Teehaus allerdings etwas kleiner ausfallen. Der Fokus liegt in diesem Jahr auf dem Lampionmalwettbewerb und so kann man ab 15:30 Uhr die über 340 Einsendungen im Teehaus bewundern.

Song Tingting spielt das Guzheng
Die Hamburger China-Gesellschaft e.V. feiert das Frühlingsfest am 15. Februar 2013 im Rahmen eines Guzheng-Konzerts im China Restaurant NI HAO in der Wandsbeker Zollstr. 25-29. Das Guzheng ist eine Wölbbrettzither mit uralter chinesischer Tradition und der Vorfahrer sämtlicher Zither-Instrumente. Das Konzert der Guzhengspielerin Song Tingting beginnt um 18 Uhr, der Eintritt kostet zwischen 45,-€ und 49,-€ und beinhaltet außerdem ein mehrgängiges chinesisches Buffet sowie Wein, Wasser und Tee.

Ich selbst werde das Chinesische Neujahrsfest vermutlich im Kreis meiner chinesischen Freunde am chinesischen "Silvester", also am 9. Februar 2013 in irgendeiner gemütlichen Wohnung bei leckerem Essen feiern. Auch wir werden vor den Bildschirmen hocken und die offizielle Neujahrsshow über das Internet anschauen. Für mich wird übrigens synchron-übersetzt.

In diesem Sinne: Auf geht's ins Jahr der Schlange!

Mittwoch, 30. Januar 2013

Japan-Shops in Hamburg: AKIKO - Ein Stück Japan

Auf der Suche nach Japan-Shops in Hamburg hat es mich am vergangenen Freitag in die Hamburger Neustadt verschlagen. In der Wexstraße 39 bin ich schließlich fündig geworden, denn dort befindet sich zwischen netten Lokalen und Lädchen der charmante Shop von Akiko Probst.

japan shop akiko hamburg

Die Besitzerin ist auch Namensgeberin des Ladens AKIKO - Ein Stück Japan, der neben wunderbaren japanischen Stoffen und Papier, antiken Kimonos und moderner Kleidung auch liebevoll handgefertigte Mode- und Wohnaccessoires wie z.B. Gürtel, Taschen, Schals, Keramik und Essstäbchen anbietet. Laut offizieller Homepage ist es Akiko Probst ein Anliegen, westliches Design mit japanischen Formen und Mustern zu mischen, was ihr ziemlich gut gelingt.

Eine ganz tolle Idee ist der japanische Brauch, zu Beginn des neuen Jahres Glückstüten, sogenannte Fukubukoro zu verkaufen. Bei AKIKO gibt es diese vom 05.01.2013 bis zum 02.02.2013. Angeboten werden sie in zwei Größen, einmal zu 28,-€ mit einem Ladenwert von ca. 60,-€ und einmal zu 15,-€ mit einem Ladenwert von ca. 30,-€. Natürlich habe ich mir gleich selbst eine gekauft. Der Inhalt ist eine Überraschung und eine bunte Mischung aus Produkten, die man auch im Laden kaufen kann und variiert ein wenig von Tüte zu Tüte.

glueckstueten fukubukuro

Wer AKIKO auch einmal besuchen möchte kann das von Dienstag bis Freitag zwischen 11:00 - 19:00 Uhr und am Samstag zwischen 11:00 - 15:00 Uhr tun. Am Besten fährt man mit der U3 bis zum Rödingsmarkt oder mit der S1 bis zur Stadthausbrücke und geht den Rest zu Fuß. Vorbeischauen lohnt sich.

Übrigens: Auch auf Events wie dem Holy Shit Shopping kann man Akiko Probst mit ihren Waren antreffen.

japan shop akiko hamburg

Dienstag, 29. Januar 2013

Das Japan-Festival 2013 in Berlin

Am Wochenende vom 19.-20. Januar 2013 ging es spontan zum Japan-Festival in die Urania nach Berlin.

Das Festival bedeutet zwei Tage voll von japanischer Lebensart, Kunst und Kultur. Das umfangreiche Bühnenprogramm reichte von Einblicken in die bildenden Künste über Tanz- und Gesangsvorführungen bis hin zu Kampfsportdemonstrationen und dem berühmten Taiko-Trommeln. An vielen Ständen und auf verschiedenen Aktionsflächen konnte man japanische Accessoires, Geschirr, Kleidung, Deko, Schmuck und Tee erweben oder sich mit Origami, Ikebana, Go und Co. vertraut machen. Und auch die Anime- und Manga- sowie Popkultur-Fans kamen nicht zu kurz, denn viele Händler boten neben den japanischen Comics und Animationsfilmen jede Menge Merchandise Artikel wie Artbooks, Sammelfiguren, J-Pop und J-Rock CDs und Co. an. Als Schmankerl oben drauf konnte man sich durch japanische Speisen und Süßigkeiten futtern sowie leckeren Grünen Tee genießen.

Als Fazit kann ich bereits vorweg nehmen: der Besuch hat sich gelohnt. Doch dazu mehr bei den einzelnen Programmpunkten, die ich mir angesehen habe.

TANZ UND GESANG - Der japanische Frauenchor und Nihon-buyou

Die Mitglieder des Ensembles Nagomi, ein japanischer Frauenchor, verzauberten das Publikum mit ihren klaren Stimmen und sehr natürlichen Art. Die Auswahl an Stücken umfasste japanische Volksmusik, Kinderlieder und Chorwerke moderner japanischer Komponisten. Laut ihrer offiziellen Homepage möchte das Ensemble dazu beitragen, "die japanische Kultur in Deutschland und Berlin vorzustellen". Es hat großen Spaß gemacht, dem Ensemble Nagomi bei seinem Auftritt zuzusehen, da alle großen Spaß am Singen und den Liedern hatten.

ensemble nagomi japan festival 2013 berlin

Fujima Meisterin Asako präsentierte in einem phänomenalen Kimono ihren traditionellen japanischen Tanz. Wer "Die Geisha" gesehen hat, kann sich ungefähr vorstellen, wie das ausgehen hat. Mit mal einem, mal zwei Fächern schwebte Asako mit trippelnden Schritten und anmutigen Bewegungen über die Bühne, neigte den Kopf im Takt der - zugegeben etwas gewöhnungsbedürftigen - japanischen Musik und hatte dabei kein Problem, die gesamte Bühne auszufüllen.

Leider ist das Foto ein wenig verschwommen, die wunderbaren Farben des Kimonos und des dazu passenden Fächers sind aber auch so zu erkennen.

fujima meisterin asako japan festival berlin 2013

IKEBANA

Marianne Pucks und ihre Assistentin gaben einen Ausblick auf die japanische Kunst des Blumensteckens, das sogenannte Ikebana. Sie präsentierten unterschiedliche Techniken und erzählten etwas zur Entstehung dieser Kunstform, deren Wurzeln im Darbieten von Blumengestecken auf Altären zu finden sind.

Ikebana ist mit Sicherheit ein interessantes Hobby, aber mal ehrlich: wenn ich Blumen, Hölzer, Gräser und Co. in ganz bestimmten Winkeln und ganz bestimmten Neigungen anordnen muss, um einer ganz bestimmten Technik gerecht zu werden, hört bei mir die Kreativität auf. Nichtdestotrotz standen am Ende des Vortrages ein paar hübsche Gestecke auf der Bühne. Besonders gut gefallen haben mir die Blumengestecke mit außergewöhnlichen Materialien wie Leuchtstoffröhren.

ikebana japan festival 2013 berlin

KAMPFSPORTVORFÜHRUNGEN

Auf einem Japan Festival dürfen natürlich diverse Kampfsportvorführungen nicht fehlen. Das Angebot erstreckte sich von Japanischer Schwertkunst, dem Kendo und Iaido bis hin zu Aikido, Karate und Jujutsu.

Besonders interessiert war ich am Schwertkampf. Iaido ist aus der Kampfkunst der Samurai, der Kriegerkaste Japans entstanden und bedeutet soviel wie "der Weg des Schwertziehens". Die Kunst des Iaido liegt darin, das Schwert so effektiv zu ziehen, dass es bereits bei dieser Bewegung als Waffe eingesetzt werden kann.

Da ich versäumt habe, während der Schwertkunstvorstellung der Truppe Momiji Fotos zu schießen, müssen die Bilder von zwei "echten" Samurai herhalten. Vielen Dank an die beiden wackeren Herren für Geduld mit mir und meiner Kamera.

samurai japan festival berlin 2013

AUSSTELLUNG UND HÄNDLER 

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, so viele tolle Sachen gab es in den Ausstellungsräumen zu bestaunen und (leider) bei den Händlern zu erwerben. Ich bin gleich am ersten Stand hängen geblieben und habe mich in einen Noren, einen japanischen Türvorhang mit Häschen verliebt, den ich letzten Endes aber doch nicht "mal eben so" erstanden habe. Anstelle dessen wurden es zwei schöne Schalen und ein Fächer mit Goldfisch.

Das Angebot der Händler erstreckte sich von Töpferwaren, Stäbchen, kleinen Möbeln, Taschen, Tees und Teezubehör, Kleidung, Schmuck, Bento-Boxen, Bonsai und vielen, vielen weiteren japanischen Dingen bis hin zu Anime- und Manga-Merchandise.

In den Ausstellungsräumen wurden den Besuchern japanische Schneiderkunst, Reisebroschüren, Holzarbeiten und vieles, vieles mehr präsentiert. Bei einem leckeren Grünen Tee und einem Stück Matcha-Kuchen konnten wir dann ein paar ruhige Momente genießen.

kunstvoller kimono japan festival berlin 2013

TAIKO TROMMELN - Tengu Daiko aus Hamburg

Für mich der verdient krönende Abschluss war dann am Abend das Taiko-Trommeln der Hamburger Gruppe Tengu Daiko. Die Kunst des Trommelns hat mich sehr beeindruckt, da sie sowohl rhythmisches Können als auch Ausdauer und Koordination verlangt. Die Stücke sind perfekt choreographiert, jede Bewegung ist genau einstudiert.

Am Taiko-Trommeln habe ich definitiv Gefallen gefunden und werde Ausschau nach dem nächsten Auftritt einer Trommler-Gruppe halten. Spätestens zum Hamburger Kirschblütenfest wird es hoffentlich wieder soweit sein.

Das Video der Zugabe, das ich zum Abschluss dieses Artikels einfüge, ist zu Beginn ein wenig verwackelt. Es ist aber auch schwer, gleichzeitig zu Filmen und zu Klatschen. (^_~)


Montag, 28. Januar 2013

Lust auf China und Japan?

Ni Hao und Konnichi wa! 

Herzlich willkommen in meinem Blog, in dem sich alles rund um Asien drehen wird. Dabei wird der Fokus stark auf China und Japan gelegt, ein paar Ausflüge gehen aber bestimmt auch in andere ost-asiatische Länder wie Korea und Co.

Ich liebe die chinesische und japanische Kultur, Küche, Kunst, Fashion und den Livestyle und bin fasziniert von der Geschichte vieler ost-asiatischer Länder. Dementsprechend bunt wird es in diesem Blog. Wenn euer Herz ebenfalls für Ost-Asient schlägt, schaut doch mal wieder rein.

goldener tempel kyoto