Sonntag, 10. Januar 2016

Auf einen Matcha Cappuccino ins Mamecha Berlin

Ich bin immer wieder gerne auf einen Besuch in der Hauptstadt, denn auch wenn Hamburg die schönste Stadt der Welt ist, bin und bleibe ich als Metropolen-Junkie Fan von groß, größer, am größten. Zudem bietet Berlin besonders für Asienfreunde wirklich viele Shoppingmöglichkeiten und auch das kulinarische Angebot ist recht beachtlich.

So kam es, dass ich bei meinem letzten Berlinbesuch das MAMECHA entdecken durfte, ein Green Tea Café in der Mulackstr. 33 und im Herzen von Berlin Mitte. Scheinbar ist es ein Geheimtipp, denn es liegt nicht gerade an einer wahnsinnig bevölkerten Straße.

Eingang Mamecha Green Tea Café

Nicht zuletzt seit meinen Japanbesuchen bin ich ein großer Grüntee-Fan, auch wenn ich dem kalten grünen Tee aus den japanischen Getränkeautomaten noch nicht so viel abgewinnen kann und definitiv die heiße Variante des Getränks bevorzuge. Also war ich sehr gespannt, was auf uns warten würde.

Mamecha Theke

Das Mamecha bietet neben einer Vielzahl an Grüntee-Getränkespezialitäten und einer feinen Auswahl an süßen Snacks (natürlich ist auch hier der Grüntee als Zutat dominierend) auch kleine, warme japanische Speisen an. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, in meiner Mittagspause als Alternative das Mamecha zu besuchen, falls meine Arbeit in der Nähe gelegen wäre. Die Einrichtung ist schlicht, aber gemütlich und man hat neben gewöhnlichen Stühlen und Tischen auf kleinen Podesten sogar die Möglichkeit, Japanfeeling auf Sitzkissen und niedrigen Tischen aufkommen zu lassen.

Leider konnte ich mich nicht durch die komplette Karte probieren, deswegen entschied ich mich letzten Endes für einen Matcha Cappuccino, ein Stück Grüntee-Käsekuchen sowie Vanilleeis in Mochi. Und ich muss gestehen, ich war begeistert. Mit dem Matcha im Cappuccino und im Kuchen wurde nicht gekleckert, sondern geklotzt, ohne es zu übertreiben. Beides hatte eine ausgewogene Mischung aus süß und herb. Und auch das Eis mit Mochi war großartig, schon klebrig und süß.

Matcha Cappuccino

Matcha Cappuccino, Matcha Käsekuchen, Vanilleeis in Motchi

Und vielleicht wird es beim nächsten Besuch im Mamecha etwas Herzhaftes. Auf einen Matcha Cappuccino vorbeizuschauen lohnt sich in jedem Fall.

Itadakimasu alle zusammen!

Sonntag, 16. August 2015

Sushi Connection Hamburg: Friends Alster

Friends Alster Ecktisch Blick auf Jungfernstieg

Heute gibt's mal eine Speed-Rezension:

Vergangenen Donnerstag waren wir zum Sushitasting im Friends Alster auf einem der Schiffe am Ballindamm, wir hatten eine gemütlich Ecke im rechten Teil des schwimmenden Anbaus direkt neben dem Schiff, dort konnten die Glasfenster und das Dach geöffnet werden, so dass wir "fast" draußen saßen. Der Wein - ein Grauburgunder - war sehr lecker (allerdings auch sehr teuer) und der Service sehr freundlich und zuvorkommend. Die Lage, der Blick und das Ambiente sind wirklich toll.

Wir haben uns für die Edelvariante des All-You-Can-Eat entschieden, was bedeutet, dass man sich vom Sushibuffet bedienen und ein paar Gerichte a-la-carte bestellen kann. Und beim Essen zeigt sich immer, wie gut ein Restaurant wirklich ist.

Vom Sushi war ich ein bisschen enttäuscht, da auf dem Buffet fast nur noch die vegetarischen Varianten zu finden waren. Logisch, denn jeder Sushifan möchte hauptsächlich Fisch. Das Verhältnis Reis zu Fisch war auch nicht so ausgewogen, zuviel Reis, zu wenig Fisch, auch bei der Tempura-Maki Variante, die man aus der Karte bestellen konnte.

Es gab eine Udon-Suppe mit Garnelen, nur leider wurden keine echten Udonnudeln, sondern eher dickere Bandnudeln verwendet. Die Brühe hat an einen kräftigen Rinderfond erinnert, was wiederum überhaupt nicht zu den Garnelen gepasst hat, von denen ich in der Suppe allerdings auch keine entdecken konnte.

Die kleinen Hauptgerichte waren wiederum sehr lecker. Man konnte einen Hauptbestandteil, Fisch, Fleisch oder vegetarisch, mit einer Gemüse- und einer Sättigungsbeilage mixen und das Ganze dann noch mit einer extravaganten Sauce wie z.B. Mango-Chili oder Yuzubutter toppen. Toll war der Lachs, der Babyspinat sowie der PakChoi mit Nüssen und das Süßkartoffelmuß.

Zum Nachtisch gab es dann Matcha-Panna-Cotta, wirklich hervorragend! Für meinen Geschmack hätte der Matcha noch mehr durchgeschmeckt werden können, da teilte man mir mit, dass dem deutschen Gaumen das aber ein wenig zu herb sei, und das deswegen schon abgemildert wurde.

Mein Fazit ist, dass mir das Friends Alster zur Zeit noch ein wenig zu viel "Chichi" mit sich bringt und die Betreiber sich anstelle dessen vielleicht besser erst einmal auf das Wesentliche konzentrieren sollten. Nämlich hervorragendes Sushi. Aber für den Start ist das neue Restaurant schon sehr ansprechend und allein schon aufgrund der Lage einen zweiten Besuch wert. Dann aber vielleicht doch nur a-la-carte - und ohne Wein.

Ach ja, hier noch zwei Bilder:

Sushi und Wein im Friends Alster
Sonnenuntergang Alster Hamburg

Freitag, 17. Oktober 2014

Sushi Connection Hamburg: Sushi Dreams

Nachdem wir bei den letzten Treffen der Sushi Connection Hamburg in der Kampai Sushi Bar sowie dem Katana Sushi hervorragendes Sushi à la carte probieren durften, wollten wir mal wieder ein All-You-Can-Eat Sushi Restaurant ausprobieren.
Unsere Wahl fiel nach einigen Empfehlungen auf das Sushi Dreams in Eimsbüttel.

Eingang Sushi Dreams, Eimsbüttel, Hamburg

Besonders reizvoll fanden wir, dass es dort ausnahmsweise mal kein Fließband-Sushi wie beispielsweise im Sushi Circle gibt (nichts gegen den Sushi Circle, denn diesen besuche ich auch liebend gerne), sondern man große Sushiplatten zubereitet bekommt - und das für nur 15 ,- EUR pro Person und so häufig man möchte zwischen 18 - 19 Uhr. Einziger Nachteil: Man kann sich nicht aussuchen, was für Sushi man bekommen möchte, sondern bekommt eine buten Zusammenstellung verschiedener Makis und Nigiris.

Von außen ist das Sushi Dreams recht unscheinbar, es geht ein paar Stufen hinab ins Tiefparterre, die Räumlichkeiten selbst sind relativ schlicht, dabei aber gemütlich, solange man sich nicht an der teilweise ein wenig exzentrischen japanischen Kunst stört.

Sushi All-You-Can-Eat im Sushi Dreams, Eimsbüttel

Nach eine kleinen Weile hungrigen Wartens kam dann die erste Sushi Platte - und ich muss sagen, das warten hat sich gelohnt! Kein Schnick-Schnack, klassische Lachs-, Thunfisch-, Gurken- und California-Makis sowie leckere Lachs-Nigiris (für meinen Geschmack hätten das nur ein paar mehr sein können). Die Qualität des Fischs ließ nicht zu wünschen übrig und kaum hatten wir die erste Platte verdrückt kam auch schon die zweite Platte.

Sushi-Dreams Hamburg, All-You-Can-Eat-Platte

Dabei waren Avocado-, Surimi-, Lachspaste- und zwei andere Versionen der California-Makis sowie Thunfisch- und Garnelen-Nigiris. Zugegeben, beim letzten Drittel mussten wir kapitulieren. Bei großem Hunger hätte es aber noch eine dritte (vierte, fünfte,...) gegeben.

Fazit: Wer gerne mal ab vom klassischen Buffet oder dem Sushi-Band All-You-Can-Eat-Sushi frisch zubereitet genießen möchte, sollte auf jeden Fall mal beim Sushi Dreams vorbeischauen.

Sushi Dreams Eimsbüttel
Osterstr. 19
20259 Hamburg

Übrigens kann man sich von dort auch Sushi liefern lassen. Hier geht's zum Bestellservice: http://www.sushidreamseimsbuettel.de/menu

Itadakimasu!